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Das El Refugio Casas Ibanez ist seit Gründung des Tierschutzvereins Hundeleben Saar im November 2012 ein Partnertierheim, welches wir mit der Vermittlung der Hunde und Katzen sowie Spenden unterstützen.

Der Verein Asociación protectora de Animales El Refugio Casas Ibanez wurde im Sommer 2004 durch eine kleine Gruppe Tierschützer gegründet, um den Grausamkeiten und Tötungen an den Tieren in der umliegenden Umgebung entgegenzuwirken. Seinen Anfang fand das Tierheim im Januar 2005 in einer ehemaligen Tötungsstation. Mit harter Arbeit wurde das Tierheim bis Jahresende um 200 weitere qm erweitert, um es den Normen der Tierhaltung anzupassen. Trotz Gegenwehr der umliegenden Menschen und Drohungen gegen das Tierheim blieben die Tierschützer standhaft in der Hoffnung die Menschen würden erkennen wie wertvoll die Tierschutzarbeit ist. Im Jahr 2010 erhielt der Verein finanzielle Unterstützung der Gemeinde von 6.500 Euro sowie die zwei folgenden Jahre jeweils 3.000 Euro. Dennoch gab es keine gesicherte Auslaufmöglichkeit für die Tiere und der Standort im Industriegebiet wurde aus den verschiedensten Gründen nicht mehr tragbar.
Nach einer monatelangen Suche nach einem geeigneten Grundstück wurde der Verein fündig. Es lag einfach optimal. Ca. 1 Kilometer vom Dorf entfernt in einem wenig attraktiven Baugebiet, denn hier gibt es nur mehrere Tierfarmen und Viehzüchter. Eine ebene Grundstücksfläche mit 16.698 Quadratmetern, machte sogar das planieren unnötig, Wasser und Stromanschluss waren vorhanden. Zähe Verhandlungen um den Kaufpreis, mehrere Monate des Wartens, ob das Tierheim den Zuschlag bekommt und bis dann alle amtlichen Hürden und Formalitäten erledigt waren ging das Jahr 2012 bald schon seinem Ende entgegen. Am 23.10.2012 gab es dann ein offizielles JA zum Bauprojekt. Die Fertigstellung des Baus war am 19.05.2013 und am 23.06.2013 fand der Umzug in das neue Tierheim statt und verlief glücklicherweise reibungslos. Mitte Juli wurde das gesamte Gelände mit einem Zaun bestückt, so dass bis heute der tägliche Auslauf gewährleistet ist.

Die vielfältige Arbeit in Spanien umfasst die Versorgung der Tiere. Oft sind darunter kranke und verletzte Tiere - die erst einmal zum Tierarzt müssen. Meist sind es Fundhunde oder sie wurden von Ihren Besitzern abgegeben. Das Tierheim bietet quasi die Möglichkeit für die Einheimischen, die „überzähligen“ Tiere legal zu „entsorgen“.
Trifft ein Neuzugang ein, ist der Ablauf immer gleich. Wenn notwendig, erfolgt zuerst die medizinische Versorgung. Die Tiere werden tierärztlich untersucht, entwurmt, geimpft, gechipt und je nach Alter dann auch kastriert. Die regelmäßige Betreuung und Pflege der Tiere ist mit der Unterbringung im Refugio gewährleistet. Futter, Wasser, Pfleger, die Integration in ein Rudel, Auslauf, die Parasitenbekämpfung und die Parasitenprophylaxe, später auch die Kastration, all diese Punkte stehen auf der Tagesordnung. Durch die Rudelhaltung ist die Möglichkeit zur Resozialisierung gegeben und die Tiere erlernen hier auch das nötige Sozialverhalten. Die Hunde werden genau beobachtet um eventuell vorhandene Verhaltensstörungen, panische oder fehlgeprägte Hunde zu erkennen um diesen Faktoren entgegenzuwirken.

Das Refugio Casas Ibanez wird von Tierschutzvereinen aus Deutschland, Frankreich und Österreich durch Vermittlungen und Spenden unterstützt. Transportiert werden die Tiere mit einem Transporter.
Bis auf einen angestellten Pfleger, welcher die tägliche Versorgung der Hunde gewährleistet, wird das Tierheim ehrenamtlich mit viel Engagement geführt und von den Unterstützern privat finanziell unterstützt.

Ein weiterer sehr bedeutsamer Punkt der Arbeit in Spanien ist die Aufklärungsarbeit, um ein Umdenken in der Bevölkerung im Hinblick auf Haltung und Lebensbedingungen der Hunde in La Mancha zu erreichen, beispielsweise durch die Aufklärung und Besuche von Schülern. Neben der Rettung der Tiere ist die Veränderung der Haltung gegenüber den Tieren und der Respektierung ihrer Bedürfnisse seitens des Menschen von zentraler Bedeutung. Seit 2014 hilft das El Refugio auch notleidenden Katzen mithilfe eines Katzenhauses, welches der TSV Hundeleben Saar ebenfalls unterstützt. Ein aktuelles Projekt beinhaltet die Gestaltung der Wände des Freilaufes der Katzen durch Schüler, welche diese kreativ bemalen dürfen.